REDAKTIONSPLAN

17. März 2022

Wie Sie Ihren Content-Kalender mit Themen füllen

 

Der Content-Kalender gehört zu den wichtigsten Arbeitsmitteln zur Erreichung der Content-Marketing-Strategie. Mit einem Content-Kalender können Unternehmen digitale Inhalte entwickeln, planen und veröffentlichen. Dabei können Inhalte auf den verschiedenen Marketing-Kanälen für einzelne Woche, mehrere Monate oder sogar für ein Jahr vorausgeplant werden. Später hilft der Kalender bei der Nachverfolgung des Contents. 

Ein Content-Kalender kann verschiedene Formen haben. Tabellen, eine Kalender-App oder ein externes Content-Tool sind dabei möglich. Welche Art des Content-Kalenders Sie nutzen möchten, hängt ganz von Ihnen und Ihren Präferenzen ab. 

 

Vorteile eines Content-Kalenders

Die vorausschauende Planung von Content-Ideen bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Neben der Generierung von neuen Followern wirkt sich der Content-Kalender auch positiv auf den Workload der eigenen Mitarbeiter aus. 

  • Besseren Content produzieren: Durch den vorgegebenen Plan bleibt mehr Zeit und eine deutliche Übersicht, um jeden Inhalt bestmöglich zu entwickeln.
  • Verbessertes Zeitmanagement: Die Deadlines für die Inhaltserstellung sind klar vorgegeben und definiert. Alle Beteiligten können dies im Content-Kalender einsehen und so den Fokus behalten.
  • Zusammenarbeit verbessern: Die Mitarbeiter wissen, was produziert werden soll und welche Stellen des Unternehmens dafür verantwortlich sind. Die Zusammenarbeit wird gestärkt, damit die Deadlines eingehalten werden können. 
  • Content-Auswertung im Blick behalten: Der Content-Kalender kann genutzt werden, um zu planen, wann die Interaktionsrate des veröffentlichten Contents überprüft werden soll. So lässt sich nachverfolgen, ob der Inhalt zur Erreichung des Marketingziels beiträgt. 

 

Den Content-Kalender erstellen

Der erste Schritt bei der Erstellung des Content-Kalenders ist die Auswahl eines passenden Layouts. Dieses kann je nach Team und Zielsetzung unterschiedlich aussehen. 

Anschließend sollten Sie festlegen, wie weit der Content vorausgeplant werden soll. Meist planen die Unternehmen ihren Content für einen Monat im Voraus, um die Inhalte detailliert recherchieren und entwickeln zu können. Zudem können Sie so flexibel auf aktuelle Ereignisse reagieren und gegebenenfalls den Content daran anpassen.

 

Die Erstellung des Content-Kalenders kann in drei Schritten erfolgen. Foto: Getty Images

 

Im Content-Kalender gilt es festzulegen, auf welchen Kanälen die eigenen Inhalte erscheinen sollen. Mögliche Kanäle sind Social-Media-Plattformen, Blogs, Websites oder als Werbemittel auf E-Mail-Plattformen. Der Content muss dabei an den jeweiligen Marketing Kanal angepasst werden. 

 

Das richtige Thema finden

Bei der Themenauswahl kommt es besonders auf die eigene Zielgruppe und die Markenbotschaft an. Das Ziel ist es, mit den Content Produkten den Kunden einen Mehrwert und Nutzen zu bieten. Mit Hilfe eines Topic Research Tools können Sie potenzielle Themen mit Hilfe von Ziel-Keywords finden. Wenn Sie ein bestimmtes Oberthema im Kopf haben, gibt das Tool beliebte Themen aus, die zudem SEO-Potenzial haben. SEO steht für Suchmaschinenoptimierung und hilft dabei, dass Ihre Website und deren Inhalte bei einer Suchmaschinensuche gut gefunden werden. Diese Themen lassen sich dann zu Social-Media-Beiträgen oder Blogposts verarbeiten.

 

Content-Ideen, die Sie von der Konkurrenz abheben

Das Internet bietet digitale Inhalte im Überfluss. Das macht es für viele Unternehmen schwer, herauszustechen und potenzielle Kunden zu erreichen. Deshalb braucht es besondere Content-Ideen, um aufzufallen. Dies wird Ihre Reichweite steigern. Mit dem Content-Kalender lassen sich diese Ideen bequem im Voraus planen.

 

Kreative Content-Ideen steigern die digitale Reichweite. Foto: Getty Images

 

Hier sind einige Ideen, die Sie für Ihre sozialen Netzwerke nutzen können:

  • Video-Marketing: Bewegte Bilder erzeugen ein hohes Interesse und Involvement. Follower erleben durch Livestreaming eine besondere Art des Contents, der sich lebendig anfühlt. Wenn Sie einen bestimmten Tag im Monat im Content-Kalender festlegen, an dem Sie live gehen, können sich die Follower darauf einstellen. Videos, die für die Zielgruppe interessant sind, werden meist gerne und vollständig rezipiert.
  • Shout-outs: Wenn Sie auf die Seite eines anderen Unternehmens verweisen, kann es sein, dass dieses sich revanchiert und ebenfalls Ihr Firmenprofil teilt. Dies kann für beiden Seiten höchstprofitabel sein. Beide Unternehmen haben so die Möglichkeit, Follower zu erhalten, die dem jeweils anderen Profil bereits folgen. 
  • Follower-Interaktion: Die eigenen Follower sind das höchste Gut Ihrer Content-Plattformen. Über direkte Fragen können Sie mit ihnen interagieren. Diese Fragen lassen sich auch nutzen, um nach Wunschinhalten zu fragen. So können die Follower den Content mitbestimmen.
  • Einblicke ins Unternehmen: Follower wollen oftmals gerne hinter die Fassade von Unternehmen blicken und einen unverfälschten Eindruck bekommen. Hierzu bietet sich das Vorstellen von Mitarbeitern an. Mit dem Content-Kalender können Sie beispielsweise monatlich eine Vorstellungsrunde einplanen. Auch kleine Einblicke in die Büro- oder Fertigungsgebäude kommen bei den Followern sehr gut an. 

 

Fazit: Kreativer Content begeistert Ihre Zielgruppen

Immer mehr Unternehmen nutzen zur Erreichung der Content-Marketing-Strategie einen Content-Kalender. Das Planen von Inhalten wird vereinfacht und ist für alle verantwortlichen Mitarbeiter einsehbar. Wenn der Content-Kalender mit kreativen Ideen gefüllt wird, steht einer erfolgreichem Online-Kommunikation nichts mehr im Weg. Nutzen auch Sie dieses Management-Tool und profitieren Sie von den zahlreichen Vorteilen, die Ihren Arbeitsalltag erleichtern.