UNTERNEHMENSVIDEOS

04. Juli 2021

Wie Sie zu Ihrem Wunschvideo kommen

 

Videos gehören inzwischen fest zum Einmal-eins der professionellen Unternehmenskommunikation und Arbeitgeberwerbung. Das weiß auch MainKonzept, die Content-Agentur der Main-Post. Sie unterstützt Kunden seit Jahren mit professionellen Videos.  Im zweiten Teil des Interviews verraten Magdalena Steinruck und Markus Hammer vom Videoteam von MainKonzept, wie Unternehmen zu ihrem persönlichen Wunschvideo kommen, und gewähren dabei spannende Blicke hinter die Kulissen der Videoproduktion. 

Zum ersten Teil des Interviews

 

                                            

Umgesetzt werden die Corporate Videos (Unternehmensvideos) vom Videoteam der Content-Agentur, zu dem auch Magdalena Steinruck und Markus Hammer gehören. Im Gespräch klären sie unter anderem über den Stellenwert von Videos, Einsatzzwecke und Merkmale für die Qualität auf.

 

Bevor Ihr mit dem Dreh starten könnt, ist das Gespräch mit dem Kunden wichtig. Was sind die drei wichtigsten Fragen vor der Produktion?

Magdalena Steinruck: „Die ersten drei Fragen sind immer:  1. Was ist das Ziel des Films? 2. Für wen ist das Video gedacht? 3. Wo soll es ausgespielt werden? Denn für Azubis, die über Instagram angesprochen werden sollen, müssen wir anders vorgehen als bei einem Imagefilm. Sind diese Fragen geklärt, geht es darum, ob jemand im Bild sprechen soll, ob es einen Sprecher geben soll, wie viele Menschen gefilmt werden sollen. Dann erstellen Markus und ich ein grobes Konzept, einen Drehplan und Termine werden festgelegt. Danach kann der Dreh beginnen.“

Bevor der Dreh startet, müssen die wichtigsten Fragen mit dem Kunden geklärt werden, sodass die Video-Experten einen Dreh- und Zeitplan erstellen können.

 

… und am Ende jeder Produktion erhält der Kunde sein Video. Aber wie viel Arbeit in jeder Minute steckt, weiß der Zuschauer nicht, wenn er auf Play drückt.

Magdalena: „Das stimmt. Letzten Endes steckt in jedem noch so kurzen Video viel mehr Arbeit, als die meisten Leute denken. Man dreht einen oder mehrere Tage und am Ende sind es ‚nur‘ wenige Minuten Video. Was der Kunde nicht sieht, ist die Postproduktion. Das heißt, Schnitt, Tonbearbeitung, Farbkorrektur, Auswahl von Musik und vieles mehr. Das dauert meistens nochmal genau so lang wie der Dreh selbst. Wie viel Arbeit aber in einer Minute Video stecken, ist von Produktion zu Produktion unterschiedlich.“

Markus Hammer: „Ich sag mal so, wenn ich einen Referenten bei einem Vortrag filme, dann genügt es, wenn ich vielleicht eine Farbkorrektur und eine Tonbearbeitung vornehme. Wenn der Referent allerdings im Endprodukt in einem Ufo sitzen und mit brennenden Messern jonglieren soll, dann wird die Nachbearbeitung natürlich wesentlich komplexer.“
 

Markus Hammer, Videograf von MainKonzept.       
Magdalena Steinruck, Videografin von MainKonzept.

 

Eine wichtige Frage Eurer Kunden ist bestimmt: Wie teuer ist ein Unternehmensvideo? 

Magdalena: „Das kann man nicht pauschal beantworten und der Preis für ein Video lässt sich nicht einfach eins zu eins an der Länge des Videos berechnen. Vielmehr geht der Preis nach Aufwand, also die Zeit, die wir für Konzeption, Dreh und Schnitt benötigen. Für einen Werbespot drehen wir manchmal mehrere Tage, am Ende sind es dann aber ‚nur‘ 30 Sekunden Video. Für eine Reportage drehen wir vielleicht mal nur vier Stunden, und am Ende ist das Unternehmensvideo zehn Minuten lang. 

Neben dem Aufwand bestimmen noch andere Dinge den Preis: Findet der Dreh in der Nähe statt oder müssen wir anreisen, vielleicht sogar übernachten? Reicht es, wenn Markus oder ich drehen? Müssen wir beide drehen? Brauchen wir noch Assistenten? Das sind alles Faktoren, die den Preis beeinflussen.“ 

Markus: „Auch die Zeit in der Postproduktion spielt eine Rolle: Wie aufwendig ist der Schnitt? Sind viele Grafiken oder Spezialeffekte nötig? Benötigen wir eine Musiklizenz? Wenn ja, von welchem Anbieter? Hier gibt es nämlich große Preisunterschiede. Oder möchte der Kunde ein extra für den Film komponiertes Musikstück?“

Die Kosten eines Unternehmensvideos können nicht pauschal festgelegt werden. Viele Faktoren haben einen Einfluss auf den Preis wie etwa die Zeit für Konzeption, Dreh und Postproduktion.

 

Wie können sich potenzielle Kunden die Zusammenarbeit mit Euch bei MainKonzept vorstellen?

Markus: „Der Austausch mit dem Kunden ist uns sehr wichtig, um Missverständnisse oder Unstimmigkeiten zu vermeiden. Der Kunde hat manchmal sehr konkrete Vorstellungen, aber manchmal auch gar nicht. Dann sind Magdalena und ich mit unserem Know-how und unserer Erfahrung gefragt, dem Kunden Anregungen und gute Storyboards zu liefern.“

Magdalena: „Bei der Erstellung des Storyboards arbeiten wir eng zusammen und auch beim Dreh ist der Kunde meistens persönlich vor Ort. Die Kundenmanager von MainKonzept kümmern sich um das große Ganze, falls beispielsweise noch Fotos gewünscht werden, Texte, Ausspielformen, Grafik, Druck und so weiter. Denn häufig ist das Video Teil einer Kampagne, die mehr umfasst.“


Was sind die schönsten Rückmeldungen von Unternehmen, wenn sie das fertige Video sehen?

Magdalena: „Am meisten freut es mich, wenn der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden ist oder es sogar noch schöner geworden ist, als er es sich vorgestellt hat. Wenn mir jemand sagt ‚Ich hatte Gänsehaut beim Zuschauen‘ ist es das schönste Kompliment für mich. Vor allem freut es uns, wenn sich Kunden wieder melden, um ein neues Video mit uns umzusetzen. Man kennt sich dann schon besser und wir können noch schneller und präziser loslegen.“

Markus: „Ich denke auch, dass das schönste Kompliment ein weiteres gemeinsames Projekt mit dem Kunden ist. Ich sollte mal eine kleine, emotionale Firmenhistorie über ein Unternehmen produzieren. Der Film wurde bei einem Firmenjubiläum gezeigt. Es war eine Art Rückblick auf das, was dieser Familienbetrieb in 50 Jahren geschafft hat. Als Feedback teilte der Kunde mir mit: ‚Alle waren so gerührt, dass einige Tränen geflossen sind.‘ Das ist natürlich ein schönes Kompliment.“

Zum ersten Teil des Interviews